Gedenkstättenfahrt der Jahrgangsstufe 13 nach Verdun

Die traditionelle Gedenkstättenfahrt nach Verdun findet üblicherweise bereits in der Jahrgangsstufe 12 statt. In diesem Jahr wurde sie jedoch wegen der in den vergangenen Jahren sehr hohen Temperaturen im Juni in den August verlegt und fand dadurch ausnahmsweise erst in der Jahrgangsstufe 13 statt. Die Gruppe konnte die Gedenkstätten so bei deutlich angenehmeren Bedingungen erkunden.

Der Leistungskurs Geschichte und der Leistungskurs Französisch hatten die Region um Verdun bereits im vergangenen Jahr besucht, im Rahmen eines Erasmus-Plus-Projekts anlässlich der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen des Schüleraustauschs mit unserer Partnerschule Sainte-Anne in Sablé-sur-Sarthe. Gemeinsam mit den französischen Austauschpartnern hatten sie unter dem Motto „Vom Feind zum Freund“ Schauplätze der beiden Weltkriege besucht und sich mit der deutsch-französischen Geschichte auseinandergesetzt. Für diese beiden Kurse wurde daher ein eigenes, ergänzendes Programm zusammengestellt: Nach dem Besuch in Fort Vaux wurden mehrere kleinere, weniger bekannte Gedenkorte im Umfeld des Schlachtfelds erwandert. So eröffnete sich ihnen abseits der großen, stark frequentierten Stätten noch einmal eine neue Perspektive auf das Kriegsgeschehen von 1916.

Die übrigen Kurse der Stufe erlebten das bewährte Programm: das Mémorial de Verdun mit seiner umfangreichen musealen Aufarbeitung der Schlacht mit deren historischer Einordnung, das Fort Douaumont sowie das Ossuaire de Douaumont mit den Gebeinen und Gräbern tausender gefallener Soldaten. Was das Gesehene für den Einzelnen bedeutete, war dabei ganz unterschiedlich – bei nicht wenigen jungen Erwachsenen hinterließ es jedoch einen sehr persönlichen, bleibenden Eindruck, über den im Anschluss angeregt diskutiert wurde.

Insgesamt war die Fahrt in diesem Jahr in jeder Hinsicht sehr gelungen. Bemerkenswert war zunächst, dass ausnahmslos alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe anwesend waren. Sowohl an den Hauptstationen als auch bei den kleineren, abgelegenen Gedenkorten zeigten sich die jungen Erwachsenen durchweg interessiert und wissbegierig, stellten viele Fragen und setzten sich sichtlich intensiv mit dem Gesehenen auseinander.

Für die Fachschaft Geschichte: Herr B. Schmitz, Herr Fey und Herr Kern