Exkursionen

Gelernt wird nicht nur im Klassenzimmer, sondern auch außerhalb der Schule. Deshalb sind uns Exkursionen an besondere Lernorte – wie z.B. Museen, Gedenkstätten, Theater, Betriebe – besonders wichtig, und zwar von Stufe 5 bis 13. Einige Beispiele finden Sie im Folgenden:

Schuljahr 2019/20

12er Chemie Leistungskurs zu Besuch bei der BASF (16.12.2019)

Es begab sich aber zu der Zeit, als ein übereifriger Chemielehrer die Ambition hegte, seinen wackeren Chemieleistungskurs der Jahrgangsstufe zwölf um wertvolle Erfahrungen auf dem Gebiet der praktischen Chemie zu bereichern, dass man nach Ludwigshafen am Rhein fuhr, wo das Hauptwerk der Badischen Anilin und Soda Fabrik beheimatet ist. Am 16.12.2019 war es nun also soweit, dass die Fahrt zur Erkundung der Ammoniaksynthese ihren Anfang fand. Die An- und Abreise erfolgte mit dem Schulbus und einem Schülerauto.

Nach eineinviertelstündiger Fahrzeit in Ludwigshafen angekommen erhielten wir im dafür ausgewiesenen Visitorcenter Besucherausweise. Daraufhin erschien uns die Werksführerin Dr. rer. nat. Saturian mit einer Einführung in das heutige Unternehmen. Die BASF als wichtiger Arbeitgeber in der Region, die Zahl an Angestellten beläuft sich auf etwa 40 000 Mitarbeiter, umfasst einen Bereich von 10 km², auf dem sich eine Vielzahl an untereinander verknüpften Produktionsanlagen befindet.

Nach dieser allgemeinen Einführung in die BASF ging sie genauer auf die dort hergestellten Endprodukte ein. Denn die meisten auf dem Gelände der BASF Ludwigshafen hergestellten Produkte dienen als Basis für die Produktion verschiedener Güter. Hierbei wurden auf der einen Seite beispielsweise Styrodur, ein im Hausbau benutzter Stoff, der sich etwa aufgrund geringer thermischer Leitfähigkeit, geringer Dichte und hoher Härte hervorragend als Dämmmaterial, und der in Babywindeln verwendete Superabsorber genannt. Allenfalls gilt es zu bedenken, dass Styrodur zwar ein nützliches aber auch aufgrund der biologischen Unzersetzbarkeit unökologisches Material ist.

Das dort auch hergestellte Ammoniak auf der anderen Seite wird vor allem für die Produktion von Düngemitteln aber auch für verschiedene Produktionsschritte, in denen Amide oder Peptide benötigt werden, genutzt. Die Ammoniaksynthese als Fokus unseres Besuches bei der BASF wurde uns kleinschrittig zunächst theoretisch an einem anschaulichen Modell erklärt und darauf in der realen Umsetzung gezeigt. Nicht zu vergessen sind die Vorsichtsmaßnahmen, die vor der Beschauung des Geländes getroffen werden mussten -in Form einer Schutzbekleidung, bestehend aus: Helm, Schutzbrille, Headset und Schutzjacke. Daran lässt sich auch die Unternehmensphilosophie der hohen Sicherheitsstandards ablesen. Denn um Unfälle vorzubeugen wurde unter anderem auch die Handlaufbenutzungspflicht auf allen Treppen eingeführt.

Beeindruckt hat vor allem der organisatorische Aufwand, der sich über das gesamte Fabrikgelände hin erstreckt, der notwendig ist, etwa die Produkte einer Produktionsstelle an anderer Stelle weiterzuverwenden oder auch die Abwärme eines Prozesses in Form von heißem Dampf in einem anderen Prozess zu nutzen. Die Tragweite und Komplexität dieses Verbundsystems zu erfassen benötigt viel Zeit, die uns leider nicht vergönnt war. Doch auch die Führungsebene schien auf eben dieses stolz zu sein, da es vermehrt erwähnt wurde und man dabei auch auf die betriebseigenen Kraftwerke und Kläranlagen hinwies, die einen erheblichen Teil zu diesem Verbundsystem beitragen. Wenn Sie nun lieber Leser Interesse daran zeigen sollten, der BASF eigenmächtig einen Besuch abzustatten, wollen wir sie nun dazu ermutigen, denn die Endausstellung im Visitorcenter ist wirklich anschaulich und ausführlich gestaltet. Außerdem ist der Zugang zum Center auch eigenmächtig möglich.

Rückblickend bleibt zu sagen, dass es aufgrund der Ausführlichkeit der Ausstellung, dem Fachwissen der Werksführerin und der sehr beeindruckenden Komplexität des Werkaufbaus eine lohnenswerte Exkursion war, allerdings gepaart mit dem Mangel, dass die Zeit viel zu knapp bemessen war. Schließlich sind wir dankbar für diese Bereicherung unseres Einblickes in die praktische Chemie und die damit einhergehende Verknüpfung von Unterrichtsinhalt und zukünftigem Berufsleben.

Daniel Pittner und Ruben Krächan (LK Chemie 12)

Exkursion der MSS 11 nach Straßburg (19.11.2019)

Am 19. November 2019 machte sich die Stufe 11 des PSG in Begleitung von Frau Becker, Herrn Stölzgen, Herrn Dr. Meerwein und Frau Teske von der Bundeswehr mit zwei Bussen auf den Weg nach Straßburg, eine der Hauptstädte der Europäischen Union, in der sowohl der Europarat als auch das Europäische Parlament und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte einen Sitz haben.

Unser Tagesprogramm umfasste – neben einer mehrstündigen Busfahrt – einen Besuch im Europäischen Parlament und im Europarat. In Straßburg angekommen mussten wir zunächst durch eine Sicherheitskontrolle, bevor wir das Gebäude betreten konnten, in dem sich die 751 Abgeordneten aus 28 Mitgliedsstaaten ungefähr einmal im Monat für viertägige Plenartagungen treffen und über den Haushalt der EU abstimmen. Zunächst bekamen wir in einem 360° Kino einen kurzen Überblick über die Handlungsfelder, die Abläufe und die Institutionen der EU. Dann konnten wir endlich den Plenarsaal betreten, in dem an diesem Tag zwar keine Sitzung stattfand, dessen Größe und Gestaltung uns jedoch nachhaltig beeindruckten. Eine Führerin berichtete uns auf den Publikumsrängen über die Einteilung der Sitzplätze, die einzelnen politischen Parteien und die Logistik des Parlaments. So werden beispielsweise für eine Plenarwoche zwischen 700 und 900 Dolmetscher eingesetzt, die dafür zuständig sind, dass den Abgeordneten alle Texte und Reden in allen 24 Amtssprachen der EU zur Verfügung stehen. Dafür müssen sie mindestens vier Sprachen fließend sprechen können. Sie sind besonders wichtig für die Abläufe innerhalb der Union.

Im Anschluss an unseren Besuch im Europäischen Parlament fuhren wir mit dem Bus weiter in die Innenstadt, wo wir eine halbe Stunde Freizeit hatten. Der nächste und letzte Termin des Tages in Straßburg fand im Gebäude des Europarates statt. Auch hier begann unsere Führung in einem Kino-Saal und wir bekamen die wichtigsten Informationen zum Europarat, der sich aus den Vertretern von 47 Mitgliedsstaaten zusammensetzt, als Kurzfilm präsentiert und eine Führerin gab uns weitere Informationen über die Abläufe. Nachdem Herr Dr. Meerwein einen Fehler auf einer großen Landkarte entdeckt hatte (zum Glück hatte er keinen Edding dabei!) hatten wir auch hier die Gelegenheit, den Plenarsaal aus der 70er Jahren zu besichtigen, womit unser Tag in Straßburg zu Ende ging.

Insgesamt hatten wir aufgrund der langen Busfahrt zwar nur wenig Zeit in Straßburg, jedoch war es für uns alle ein wichtiges Erlebnis, die Orte der europäischen Politik einmal besuchen zu können. Dank unseres Besuches verbinden wir jetzt reale Bilder mit der EU und nicht mehr nur die Theorie aus dem Unterricht und Nachrichten aus dem Fernsehen. Bei mir persönlich hat der Besuch außerdem auch nochmal das Interesse für diese wichtige Union geweckt.

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Dr. Meerwein und Herrn Stölzgen für die Initiative, bei der Bundeswehr für die Finanzierung der Exkursion und bei Frau Teske und Frau Becker für die Begleitung!

Besuch der Jgst. 11 im Mainzer Landtag (29.08.2019)

Am 29.08.2019 wurde den Schülern der Stufe 11 des Paul-Schneider-Gymnasiums ein erlebnisreicher Nachmittag im Landtag geboten. Ein Rollenspiel sollte uns die Arbeit der Parlamentarier näherbringen und uns die demokratischen Abläufe verdeutlichen. Zur Debatte stand die Legalisierung von Cannabis, die schon ohne größeres Vorwissen in unserer Stufe heiß diskutiert wurde.

Im Sitzungssaal, der sich zurzeit aufgrund von Umbauarbeiten im Landesmuseum Mainz befindet, wurden wir auf drei verschiedene Fraktionen verteilt, deren Standpunkte wir in den folgenden Stunden zu vertreten hatten. Zunächst erhielten wir durch einen Mitarbeitenden des Landtageseinige grundlegende Informationen zur Arbeit des Parlamentes sowie zum Rollenspiel. Darauffolgte eine erste Fraktionssitzung, in der jede Fraktion einen Vorsitzenden wählte. Die Fraktion, der ich zugeteilt war, hatte zusätzlich als größte Fraktion die Aufgabe, einen Kandidaten für die Aufgabe des Landtagspräsidenten vorzuschlagen, während unsere politischen Gegner gemeinsam eine Regierung bildeten und somit den Ministerpräsidenten sowie zwei Fachminister vorschlagen durften, welche dann im konstituierenden Teil der Sitzung tatsächlich gewählt wurden. Der zweite Teil der Fraktionssitzung widmete sich der Sacharbeit. Gemeinsam erarbeiteten wir Argumente gegen die Legalisierung von Cannabis, entkräfteten mögliche Argumente der anderen Fraktionen und erarbeiteten den Antrag unserer Fraktion.

Nach dem ersten Teil der Plenarsitzung, der Konstituierung, bei der (Prof. Dr.) Rick Aulenbacher zum Landtagspräsidenten, Lars Jung zum Ministerpräsidenten sowie Angelina Fritz und Claudia Wagner Cano jeweils zur Fachministerin ernannt worden waren, begann die tatsächliche Debatte. Meine Aufgabe als Vorsitzender der Orangenen Fraktion war es, überzeugend darzulegen und zu begründen, dass und warum wir die Legalisierung von Cannabis ablehnten. Die beiden Vorsitzenden der an der Regierung beteiligten Fraktionen, Torben Rau und Johanna Welker, trugen daraufhin die Anträge ihrer Partei vor. Beim anschließenden Schlagabtausch ging es zunächst verhalten, mit der Zeit jedoch immer leidenschaftlicher zu.

Es folgte eine kurze Sitzungspause, in der alle Fraktionen noch einmal unterwegs waren auf der Suche nach Unterstützung vonseiten der anderen Fraktionen. Die beiden Regierungsparteien hatten gemeinsam einen neuen Antrag zu erarbeiten und die Opposition blieb bei ihrer Forderung, den Anbau, Besitz und Konsum von Cannabis zu bestrafen.

Der Regierungsantrag sah vor, dass der Eigenbedarf auf 100 Gramm angehoben und darüber hinaus der Besitz einer Pflanze legalisiert werden sollte, was in der Opposition starkes Kopfschütteln und großen Unmut hervorrief. Entsprechend hitzig verlief die Debatte im folgenden Teil der Plenarsitzung, in der die jeweiligen Standpunkte noch einmal deutlich klargemacht wurden.

Bei der abschließenden Abstimmung fiel der Antrag der Opposition wie befürchtet dem Fraktionszwang zum Opfer, wohingegen der Antrag der Regierung angenommen wurde, sodass –zumindest in unserem Planspiel – 100 Gramm Cannabis in der Hosentasche zukünftig keinen Straftatbestand mehr darstellen sollten.

Das Planspiel hat den meisten von uns große Freude bereitet und uns die Vorzüge und Schwierigkeiten der Demokratie eindrucksvoll nähergebracht. Auch hat uns das vermittelte Wissen zum Thema Cannabis geholfen, nun auf einer soliden Basis über dieses Thema zu diskutieren, wie es die einen oder anderen am Folgetag in den Unterrichtspausen oder gar im Unterricht noch einmalgetan haben.

Schuljahr 2018/19

Fahrt der Jgst. 12 nach Verdun (25.06.2019)

Die Schlacht von Verdun 1916: 300 Tage und Nächte Kämpfe ohne Waffenruhe, über 300.000 Tote und Vermisste, über 400.000 Verletzte auf deutscher und französischer Seite. In der langen Geschichte deutsch-französischer Konflikte markiert die Schlacht von Verdun unbestritten eines der blutigsten Kapitel.

Um die Ausmaße dieser verheerenden Schlacht zu realisieren, machte sich am Dienstag, dem 25.06.2019, die Jahrgangsstufe 12 des Paul-Schneider-Gymnasiums unter Begleitung ihrer Geschichtslehrerin Frau Becker und der Geschichtslehrer Herr Matzenbacher und Herr Emrich auf den Weg nach Verdun. Treffpunkt war morgens um 7.45 Uhr am PSG und mit etwas Verspätung startete der Bus um 8.15 Uhr in Richtung Verdun. Dort angekommen war unser erstes Ziel das Mémorial de Verdun, ein Museum und eine Erinnerungsstätte der Schlacht. Im Museum hatte jeder 1,5 Stunden Zeit, um sich selbstständig umzuschauen und einen Eindruck dieser verheerenden Schlacht zu gewinnen. Das Museum bot auf mehreren Etagen eine Fülle an Informationen, Videos, Bildern, Erfahrungsberichten und Gegenständen, sodass wir uns förmlich ins Zentrum der Schlacht versetzt fühlten. Im Erdgeschoss stand die Schlacht an sich im Mittelpunkt, der Verlauf und die Berichte der Soldaten. Im 1.Stock wurden die Umgebung der Schlacht sowie die Hintergründe in den kriegsbeteiligten Staaten thematisiert. „Mama, warum hast du mich zur Welt gebracht?“, dieses Zitat konnte man auch im Mémorial nachlesen. Und ich glaube, für uns alle war dies eines der bedrückendsten Zeugnisse, welches die ganze Atmosphäre des Schlachtfeldes beschreibt: ein unnötiges Gemetzel auf beiden Seiten, welches den Menschen vor allem Elend brachte. Dies alles spürte man auf eindrückliche Weise im Mémorial. Leider war die Zeit durch die Verspätung etwas zu kurz, sodass wir gar nicht alle Informationen aufnehmen konnten.

Nach dem Besuch des Museums hatten wir Zeit, uns die Umgebung anzuschauen, und wir konnten dort noch Spuren der Schlacht entdecken. Danach ging es aufgrund der Hitze mit dem Bus weiter zum Beinhaus von Douaumont sowie zu den Soldatenfriedhöfen. Auch hier hatten wir wieder Zeit zu unserer freien Verfügung und konnten uns selbständig einen Eindruck verschaffen. Zu Recht bezeichnet man Verdun auch als „Knochenmühle“, wenn man an die Überreste der etwa 130.000 unbekannten deutschen und französischen Gefallenen denkt, die das Beinhaus enthalten soll. Die unendlich großen Soldatenfriedhöfe, die Anzahl der Gräber regten zum Nachdenken an.

Schließlich ging es zu dem letzten Ziel unserer Fahrt: dem Fort Douaumont. Dort erwartete uns eine sehr ansprechende Führung, auf der alle von uns viel lernten. So wurden uns die Schlafsäle, die Wachtürme, die Geschütztürme und viele weitere Räume des größten Forts der Festung Verdun gezeigt. Nicht nur die Räumlichkeiten der Anlage standen im Fokus, sondern wir lernten auch etwas zur Geschichte des im Jahre 1916 schwer umkämpften Forts. Treffenderweise wurde es von den deutschen Soldaten auch als „Sargdeckel“ bezeichnet. Für uns war es kaum vorstellbar, dass Menschen an diesem dunklen, nassen und engen Ort gelebt haben und dass auch noch heute Überreste von toten Soldaten hinter den Mauern liegen. Nach der Führung entdeckten wir auch auf dem Gelände des Forts die Spuren, die der 1. Weltkrieg zurückgelassen hatte. Man konnte u.a. die gepanzerten Aussichtskuppeln sowie den Artillerieturm von außen erkennen und es wurden einem die Dimensionen dieses Forts vor Augen geführt.

Nun wartete auch schon wieder unser Bus, der uns nach Meisenheim zurückbrachte. Am Ende des Tages waren wir alle sehr froh, diese Fahrt gemacht zu haben, die im Rahmen des Geschichtsunterrichts veranstaltet wird. Auch wenn es sehr bedrückende Momente gab, haben wir viel gelernt. Vor allem wurde uns klar, dass solche Gräueltaten nie wieder passieren dürfen und wir die Aufgabe haben, die deutsch-französische Freundschaft zu schätzen und zu schützen sowie für ein friedliches Miteinander auf der ganzen Welt einzutreten.

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle natürlich unseren Lehrkräften, die diese Fahrt vorbereitet und organisiert haben. Des Weiteren bedanken wir uns bei der Evangelischen Kirche im Rheinland für die Finanzierung der Fahrt.

Exkursion der Jahrgangsstufe 12 nach Frankfurt am Main (27.10.2018)

Am Tag der offenen Tür des Paul-Schneider-Gymnasiums Meisenheim ist es üblich, dass die Jahrgangsstufe 12 eine Exkursion mit unterschiedlichen Schwerpunkten unternimmt.

Diese führte in diesem Jahr in Begleitung von Herrn Gans und Herrn Ohliger nach Frankfurt. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler interessante Informationen zur Stadtgeographie und Stadtgeschichte in Form eines Stadtrundgangs, der aufgeteilt in zwei Gruppen unter der Leitung des Vereins „Geographie für alle“ durchgeführt wurde.

Der Stadtrundgang mit dem Thema „Bürger, Bämbel, Bankenmacht – Frankfurt zwischen Römer und Hochhausschluchten“ führte die Schülerinnen und Schüler gezielt zu unterschiedlichen Standorten, an denen die Stadtführer weitere Informationen referierten. Gestartet wurde am Justitia-Brunnen am Römer, teilweise warfen wir einen Blick in die umstrittene „neue“ Altstadt, machten Halt am eisernen Steg, hielten an der Paulskirche, gingen weiter zum ehemaligen Standort der Europäischen Zentralbank und durchliefen teilweise auf dem Weg zum Hauptbahnhof ein „Problemviertel“, in dem uns Obdachlose, Drogenabhängige und jene ins Auge fielen, die zu den Verlierern der Stadtentwicklung zu zählen sind.

Nach einer Mittagspause teilte sich die Gruppe auf, sodass die Schülerinnen und Schüler, die Kunst als Unterrichtsfach belegt haben, unter der Führung von Herrn Gans ins Städel-Museum gingen und die andere Gruppe zusammen mit Herrn Ohliger eine Führung im Filmmuseum genoss.

Am Nachmittag traten wir mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise an.

Schuljahr 2017/18

Theaterbesuch des Deutsch-LK 11 im Staatstheater Mainz (April 2018)

„Lasst lächelnd wenigstens ihr einen Wahn, / In dem sich Jud‘ und Christ und Muselmann / Vereinigen; – so einen süßen Wahn!“

Gotthold Ephraim Lessings Drama „Nathan der Weise“ beschäftigt sich mit der Pluralität der Religionen. Das Stück handelt vom Juden Nathan, welcher von einer Reise zu seiner Familie in Jerusalem zurückkehrt und dort von einem Brand in seinem Haus erfährt. Während des Feuers wird seine Tochter Recha von einem Tempelherrn in letzter Sekunde gerettet. Nathan möchte den christlichen Tempelherrn überzeugen, seine Tochter zu treffen, um ihren Dank entgegenzunehmen. Im Handlungsverlauf des Dramas spielen vor allem die Ringparabel und die Konfrontation der drei großen Weltreligionen eine wichtige Rolle. Wie Lessing die Frage nach der „wahren Religion“ beantwortet, möchten wir an dieser Stelle nicht verraten.

Da Aufklärung sowohl früher zur Zeit Lessings als auch heute noch ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft ist, unternahmen wir, der Deutsch-LK der Jahrgangsstufe 11, eine Exkursion in das Mainzer Staatstheater, um uns eine Inszenierung des Dramas „Nathan der Weise“ anzusehen. Zuvor besuchten wir gemeinsam noch ein Restaurant, um gesättigt in das zweieinhalbstündige Theaterstück zu starten. Vor dem Beginn der eigentlichen Aufführung bekamen wir eine kurze Einführung zum literaturgeschichtlichen Hintergrund und zur dramaturgischen Umsetzung. Auf der Heimfahrt wurden die unterschiedlichen Eindrücke zum Text und zur Gestaltung des Stückes diskutiert, sodass wir gegen 23:45 Uhr müde in Bad Sobernheim ankamen.

Insgesamt war es ein gelungener Ausflug, welcher uns sicherlich positiv in Erinnerung bleibt.

Fahrt der Jgst. 13 nach Verdun (21.02.2018)

Mehr oder weniger pünktlich machte sich die Jahrgangsstufe 13 bzw. machten sich die, die nicht kurzfristig krank geworden waren, am kalten 21. Februar dieses Jahres um 8 Uhr in der Früh auf die 3 1/2stündige Fahrt nach Verdun, Frankreich. Bei einer geplanten Rückkehr um 8 Uhr am Abend, war von Anfang an abzusehen, dass wir den Großteil des Tages nicht in Verdun selbst, sondern im Bus verbringen würden. Trotzdem war die Stimmung im Bus gut und ausgelassen, unter anderem deshalb, weil wir unterwegs dem Wissen der Geschichtskoryphäe  Günther Borlinghaus lauschen durften.

Erstes Ziel der Fahrt war das Memorial de Verdun, ein Museum, welches mit vielen Quellen aus der Zeit des Ersten Weltkrieges und speziell der Schlacht um Verdun aufwarten konnte. Schon dort konnten wir uns einen Eindruck machen, unter welch großem Elend sich das Leben und Sterben in der „Hölle von Verdun“ abspielte. Verstärkt wurde dieser Eindruck durch den anschließenden Besuch des Forts Vaux, eines von ehemals 28 Festungswerken um Verdun. Die starken Zerstörungen am Fort zeugen noch heute von den erbitterten Gefechten, die sich die deutschen und französischen Soldaten um diese Stätte lieferten. Viel Wissenswertes wurde uns in einer anschließenden Führung, glücklicherweise auf Deutsch, von einem ortskundigen französischen Führer vermittelt. Als letzter Punkt stand nun eine Wanderung mit folgender Besichtigung des bekannten Beinhauses und der umliegenden Gräberfelder an. Auf der etwa einstündigen Wanderung marschierten wir durch die noch heute von Kratern geprägte Landschaft, deren Boden von Millionen Granaten und Geschossen zerfetzt wurde. Bei Ankunft am Beinhaus bot sich uns ein wahrhaft beeindruckender wie auch trauriger Anblick. Unzählige Kreuze markieren über 15.000 Gräber der Gefallenen und zeugen damit noch heute von des Menschen unvorstellbarer Fähigkeit zur Gewalt. Im dahinter befindlichen Beinhaus sind die Überreste von über 130.000 unidentifizierten Soldaten beider Kriegsparteien bestattet. Auch sie sind verstummte, aber doch mahnende Zeugen, die uns auf ewig daran erinnern sollen, dass so etwas nie wieder passieren darf. In den heutigen Zeiten, in denen viele Politiker aus aller Welt Hass und Angst schüren, eine umso wichtigere Botschaft.

Mit vielen wichtigen Eindrücken traten wir nun gegen 15.30 Uhr die Heimreise an, die planmäßig verlief.

Insgesamt war es eine, wie wir finden, sehr interessante und auch wichtige Fahrt, die von den Herren Fey und Emrich bestens geplant und organisiert wurde. Was von allen, auch von den Lehrern, negativ angemerkt wurde, war der enge Zeitplan, der durch die Bedingungen des gemieteten Busses leider unumgänglich war. Vielleicht lässt sich dies in Zukunft doch etwas anders handhaben. Dennoch werden die Eindrücke und Informationen bei allen Mitfahrern nachhaltig im Gedächtnis bleiben.

Exkursion der Erdkunde-Leistungskurse zur Energielandschaft Morbach (29.01.2018)

Da Weltprobleme wie Nahrung, Energie und Klima auch Bestandteil des Lehrplanes Erdkunde sind, beschlossen die Lehrer der beiden Leistungskurse Erdkunde, Herr Führer und Herr Ohliger, gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern die Zeit nach dem schriftlichen Abitur sinnvoll zu nutzen und eine Exkursion zur Energielandschaft Morbach zu unternehmen.

Am 29.01.2018 fuhren wir also mit dem Schulbus und Privat-Pkws nach Morbach, wo uns Frau Nauerth-Mettler in Empfang nahm und uns ca. 2,5 Stunden über das Gelände führen sollte.

Nach einer knapp einstündigen Fahrt endlich angekommen, wurden wir herzlich im Tagesraum empfangen und erfuhren zunächst mit den einleitenden Worten von Frau Nauerth-Mettler, wann und wie die Weichen für diese Energielandschaft gestellt wurden. Dabei kommt man ohne Zweifel zu dem Ergebnis, dass man nach Übernahme des Konversionsgeländes von der US-Airforce nachhaltig und weitsichtig agierte. Denn usprünglich standen auch noch andere Konzepte zur Nutzung des ehemaligen US-Munitionslagers Rapperath/Wenigerath im Raum wie ein Ferienpark, ein Abenteuer- und Erlebnispark (Westernpark / Karl May), ein thematisches Sporthotel oder ein Ressort zum Golfspielen. 2001 verfolgte man dann aber die Idee eines Energieparks zur Nutzung von regenerative Energien wie Biomasse, Wind und Photovoltaik, die zusammen mit Wirtschaft und Wissenschaft Gestalt annahm. Seit mehreren Jahren werden in Morbach durch Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien jährlich etwa 32.500 Tonnen CO2 eingespart und Einnahmen erzielt, von denen in Zeiten von klammen, kommunalen Kassen andere Gemeinden nur träumen können.  Insgesamt sind in der Energielandschaft Morbach Photovoltaikanlagen mit etwa 40.000 m² Modulfläche und einer installierten Leistung von 4,2 MWp mit einem Jahresertrag von etwa 4 Mio kwh in Betrieb. Daneben sind auf dem Gelände 14 Windkraftanlagen der Firma Vestas vom Typ V-80 mit einer jeweiligen Nennleistung von 2 MW (insgesamt also 28 MW installierte Leistung durch Windkraftanlagen). Mit diesen Anlagen werden jährlich rund 30 bis 40 Millionen kWh elektrische Energie erzeugt. Das entspricht etwa dem Strombedarf von12.000 Haushalten. Seit 2016 ist ein REPOWERING der Windkraftanlagen in der Energielandschaft Morbach angedacht. Dabei sollen die 14 Bestandsanlagen vollständig zurückgebaut werden und die Fläche wird renaturiert. Geplant ist der Bau von sieben neuen Windkraftanlagen, die leistungsstärker und deutlich höher werden. Da Morbach über 4.400 ha landwirtschaftliche sowie 6.240 ha forstwirtschaftliche Nutzfläche verfügt, hat Morbach gute Voraussetzungen für die Produktion und energetische Nutzung von Biomasse. Die Biogasanlage, die errichtet wurde, hat eine Leistung von 500 kw elektrisch und 700 kw thermisch und produziert im Jahr etwa 3,8 Millionen kwh Strom und 5 Millionen kwh Wärme. Der elektrische Strom wird ins Stromnetz eingeleitet, die Wärme wird zu 100% in einer nahen Holzpelletproduktionsanlage genutzt,  die seit 2007 in Betrieb ist.

Nach der sehr informativen Führung über das Gelände ging es abschließend noch in 2 Bunkeranlagen, in denen 2 Ausstellungen untergebracht sind, die wir dann durchlaufen durften. In einem Bunker findet man eine Ausstellung zum Klimawandel und zu erneuerbaren Energien und im anderen eine Ausstellung zum Kalten Krieg. Wir bedankten uns herzlich für die informative Führung bei Frau Nauerth-Mettler und traten anschließend den Heimweg an.

Eine Fahrt gegen das Vergessen – Studienfahrt nach Auschwitz

Unter dem Motto „Wir wollen nicht vergessen!“ nahmen die Schülerinnen Sophie Bauhaus, Sophia Koch, Elena Krauth, Pauline Michel, Richelle Paulus und Alisha Stauch aus der Jahrgangsstufe 12 des Paul-Schneider-Gymnasiums in den Herbstferien letzten Jahres an einer Studienfahrt nach Auschwitz teil. Die Jugendlichen wurden bei mehreren Vortreffen auf diese Fahrt vorbereitet, die seit 10 Jahren von Diakon Andreas Duhrmann von der Evangelischen Kirchengemeinde Baumholder mit wechselnden Kooperationspartnern organisiert wird.  In einer Veranstaltung für die Klassenstufen zehn bis zwölf des Paul-Schneider-Gymnasiums berichteten die Schülerinnen in der Schulaula von ihrer Fahrt, ihren Eindrücken und Erlebnissen.

„Was hat der Nationalsozialismus von damals mit uns heute zu tun?“ „Was ist passiert in Auschwitz?“ „Was hat der Holocaust mit mir zu tun?“ Das waren Fragen, auf die Antworten gesucht und gefunden werden sollten. Sich diesen Fragen zu stellen war nicht einfach, und deshalb wurde das Erlebte in einer jeden Abend stattfindenden Gesprächsrunde besprochen und aufgearbeitet. Ursprünglich sollte auch der in Bad Kreuznach geborene Auschwitz-Überlebende, der 95jährige Heinz Hesdörffer, an der Veranstaltung teilnehmen. Er musste aber leider aus gesundheitlichen Gründen absagen. Stattdessen wurden Ausschnitte aus dem über ihn von der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis an Nahe und Glan gedrehten Film „Schritte ins Ungewisse“ aus dem Jahr 2012 gezeigt und von Diakon Andreas Duhrmann erläutert. Danach berichteten die Teilnehmerinnen zunächst vom Ablauf der Reise, deren Stationen Görlitz, Auschwitz, Krakau und Dresden waren, um anschließend mit einer Auswahl von Fotos die einzelnen Stationen genauer zu erläutern und ihre persönlichen Eindrücke wiederzugeben. Man merkte den Teilnehmerinnen an, dass auch fast ein halbes Jahr danach die Betroffenheit immer noch präsent ist, zu eindrücklich sind die Bilder und das bei den Führungen Gehörte. Aber auch von empfundener Wut wurde berichtet, von Wut auf die gedankenlosen Touristen, die auch dort Fotos machten, wo es aus Respekt vor den Opfern verboten war oder die in die Wände von Baracken eingeritzte persönliche Andenken wie ihren Namen oder den ihres favorisierten Fußballvereins hinterließen.

Den Schülerinnen gelang eine authentische und eindrückliche Darstellung ihrer Erlebnisse und sie legten ihren Mitschülerinnen und Mitschülern die Teilnahme an einer solchen Fahrt nahe. Richelle Paulus fasste ihre Eindrücke abschließend mit folgenden Worten zusammen: „Wir haben uns mit dieser Reise nicht nur der Vergangenheit in ihrer unendlichen Brutalität, sondern auch der Gegenwart, gestellt. Mit dem Wissen darüber, welches Grauen die Nationalsozialisten zu verantworten haben, geht auch die Pflicht einher, einer Wiederholung der Geschichte entgegen zu wirken und sich gegen das Vergessen einzusetzen.“

Frühere Exkursionen

Exkursion der Erdkunde-Leistungskurse in die Bannmühle nach Odernheim

Am Freitag, dem 8.April 2016, unternahmen die beiden Erdkunde-Leistungskurse von Herrn Ohliger und Herrn Führer eine Exkursion in die Bannmühle nach Odernheim.

Man traf sich um 8:30 Uhr in Odernheim und wurde von Ines Kunze, einer Mitarbeiterin der Bannmühle, herzlichst empfangen. Nach allgemeinen Informationen über die Bannmühle (Gründer, Entstehung, Entwicklung) ging es gleich zur Sache und die Schüler durften mithilfe einer Gruppenarbeit den Hof erforschen. So konnte man den Hofladen entdecken oder herausfinden, warum die Bannmühle naturnahen Biolandbau betreibt. Danach folgte eine Führung durch die Kelterei, eine der Haupteinnahmequellen der Bannmühle. Die Schüler erfuhren dort Interessantes über den Herstellungsprozess des Apfelsaftes und durften sogar einige Variationen probieren. Nach einer kleinen Pause ging es auf Wanderschaft durch Odernheim – mit dem Ziel, die Glantal-Rinder auf der Weide zu erkunden. An der Weide angekommen, erhielt die Gruppe viele Informationen über die art- und naturgerechte Haltung der Tiere, die ein weiteres Kennzeichen der Bannmühle sind. Neben der Weide zeigte Ines Kunze auch die Obstfelder, auf denen hauptsächlich Äpfel für den Keltereibetrieb angebaut werden. Aber auch die sogenannten Kleinbaufelder mit Kirschen, Gemüse oder auch Holunder bekam die Gruppe zu sehen und erhielt entsprechende Informationen dazu.

Zurück auf dem Hof angelangt, endete die Exkursion, die uns Schülern einen guten Einblick in den Betrieb Bannmühle, aber auch grundsätzlich Einblicke in den naturnahen Landbau gegeben hat. Wir bedankten und verabschiedeten uns bei Frau Kunze und unseren Lehrern und traten alle den Nachhauseweg an.

Fahrt der 10. Klassen zum Mainzer Landtag (11.11.2014)

„Was sind die Aufgaben des Landtages? Welche Ausschüsse gibt es? Wie werden neue Gesetzte auf den Weg gebracht?“ Mit solchen und ähnliche Fragen fuhren die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen des Paul-Schneider-Gymnasiums in der letzen Woche nach Mainz. Auf Einladung der beiden Abgeordneten aus den Wahlkreisen Bad Kreuznach und Bad Sobernheim Carsten Pörksen und Dr. Dennis Alt stand ein Besuch des Landtages mit Führungen und Gesprächen mit den Abgeordneten auf dem Plan.

„Cool, ich sitze auf dem Platz der Ministerpräsidentin“, so Max Stibitz im Plenarsaal.

Beeindruckt zeigten sich die Schülerinnen und Schüler dabei bereits, als sie auf den Stühlen der Abgeordneten, der Minister und von Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Rund des Landtages Platz nehmen durften. Zu Beginn wies ein Mitarbeiter der Landtagsverwaltung auf die Geschichte des Mainzer Deutschhauses hin, dass im zweiten Weltkrieg bis auf die Außenmauern zerstört und in den Jahren 1950/51 in nur 153 Tagen zum Parlamentsgebäude ausgebaut wurde. Im Anschluss erläuterte er das allgemeine Prozedere vom Verlauf einer Sitzung im Landtag, die Sitzverteilung und Sitzordnung, das Rederecht der einzelnen Fraktionen, die „Streitkultur“ bis hin zu der historischen Fahne und den Aufgaben des Landtagspräsidenten Joachim Mertes.

Danach ging es zum Gespräch mit den beiden Landtagsabgeordneten Carsten Pörksen und Dr. Dennis Alt, bei dem alle ihre Fragen loswerden und mit den Parlamentariern diskutieren konnten. Dabei reichte die Spanne der Fragen vom Verdienst und Arbeitsalltag eines Abgeordneten bis hin zu aktuellen politischen Themen wie Datensicherheit und innere Sicherheit z.B. bei Fußballspielen oder auch der Flüchtingsproblematik. Auch die finanzielle Lage der Städte und Kommunen in Rheinland-Pfalz und wie man diesen finanziellen Belastungen von Seiten des Landes entgegenwirken kann, war für die Schüler von Interesse.

Ein Film über die Aufgaben des Landtages und die dort handelnden Personen rundete den Vormittag ab und lieferte den Jugendlichen nochmal grundsätzliche Informationen und Ideen zu den politischen Strukturen und Aufgaben des Landesparlamentes bevor es, auf Einladung der Abgeordneten, zu einem gemeinsamen Mittagessen ins Landtagsrestaurant ging.

Bereits am Vortag hatte Dr. Dennis Alt im Rahmen des Schulbesuchtages des Landtages zum 9. November das Paul-Schneider-Gymnsaium in Meisenheim besucht und sich von der Schule insgesamt sehr angetan gezeigt. Thema dort war u.a. die Schulpolitik. „Wie stelle ich mir eine gute Schule vor und was kann das Land dazu beitragen?“ Dabei zeigte sich der Abgeordnete, der erst im Sommer für Peter Wilhem Dröscher in Mainz nachrückte, sehr offen und zugänglich, was bei den Schülerinnen und Schüler sehr gut ankam.

Zufrieden zeigten sich auch die begleitenden Lehrer Carina Petersen und Michael Nickel. „Politik live vor Ort erleben, mit den Akteuren ins Gespräch kommen und nicht nur Dinge vom Hörensagen mitbekommen, ist einfach wichtig. Das ist Sozialkunde zum Anfassen und nur so entstehen bleibende Eindrücke und wir schaffen es vielleicht, dass unsere Schülerinnen und Schüler sich wirklich kritisch mit aktuellen Themen auseinandersetzen und demokratisch handeln“, so Nickel, der froh ist, dass die Abgeordneten aus den direkten Wahlkreisen solche Besuche für Schülerinnen und Schüler immer wieder ermöglichen.

Das Foto zeigt die Klassen 10a und 10c mit den begleitenden Lehrern Carina Petersen und Michael Nickel zusammen mit den beiden Abgeordneten Carsten Pörksen und Dr. Dennis Alt auf der Treppe des Deutschhauses, des Landtagsgebäudes in Mainz.