Das ist Rekord! 17 von 61 jungen Menschen beendeten ihre Schulzeit am Paul-Schneider-Gymnasium mit einer Eins vor dem Komma im Abiturzeugnis. Kein Wunder also, dass Karin Hofmann, die Oberstudiendirektorin, die Absolventen in ihrer Abschiedsrede als einen „sehr guten Jahrgang“ bezeichnete, der nicht nur menschlich und sozial als Gemeinschaft, sondern auch im Hinblick auf schulische Leistungen einen positiven Eindruck hinterlasse. „Sogar die Traumnote 1,0 ist dabei. Und der Abiturschnitt von 2,35 ist der beste, den wir – zumindest seit sehr, sehr langen Zeiten – hatten“, lobte die Schulleiterin und ergänzte: „Herzlichen Glückwunsch zu dieser besonderen Leistung.“
Der Schulchor des Paul-Schneider-Gymnasiums stimmte unter Leitung von Julian Franke mit den Musikstücken „You raise me up“ und „4-Chord-Song“ auf die akademische Abschiedsfeier mit Übergabe der Abiturzeugnisse, Ehrungen und Auszeichnungen ein, bevor Karin Hofmann den künftigen Ehemaligen einige Worte mit auf den Weg gab. Sie sagte unter anderem: „Wir wissen, dass wir euch in eine Welt entlassen, die in vielerlei Hinsicht Anlass zur Sorge gibt. Aber wir haben nur diese eine Welt, und wir leben nun mal in dieser Zeit.“ An einigen Beispielen verdeutlichte sie, wohin das Streben nach „Übermenschentum“ führen kann und wie man diesen Gefahren begegnen kann, indem man sich wieder mehr auf das „Menschsein“ fokussiere und dementsprechend handele. Die jungen Leute sollten ihren eigenen Verstand nutzen und sich auf ihr Herz verlassen, appellierte Karin Hofmann. „Kurzum: Seid einfach Menschen, liebe Abiturientinnen und Abiturienten, und tragt euer Menschsein hinaus in die Welt!“
Auch die Jahrgangsstufenleiter und die Eltern sowie die Abiturientinnen und Abiturienten steuerten jeweils einen Beitrag bei. Insgesamt 60 Schülerinnen und Schüler des Paul-Schneider-Gymnasiums wurden mit dem Abitur sowie eine mit dem schulischen Teil der Fachhochschulreife entlassen. Über die besten Abiturnoten dürfen sich Louisa Ewald (1,0), Luisa Ella Backes (1,2), Lennart Dhonau und Lea Krauß (beide 1,4) freuen. Der Gesamtnotenschnitt liegt bei 2,35. Für besondere Leistungen wurden folgende Abiturientinnen und Abiturienten ausgezeichnet: Louisa Ewald (Preis der Stiftung Paul-Schneider-Gymnasium für das beste Abitur), Jonas Breit (Preis des Ministers für vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz in der Schule), Simon Biehl (Preis des Paul-Schneider-Gymnasiums für besonderen Einsatz), Louisa Ewald (1,0), Luisa Ella Backes (1,2), Lennart Dhonau und Lea Krauß (beide 1,4) erhielten Preise von der Landrätin für die besten Abiture.
Für besondere Leistungen in verschiedenen Fächern wurden gelobt: Lennart Dhonau im Fach Physik, Mathematik: Lennart Dhonau und Gustav Jänsch, Biologie: Louisa Ewald, Geschichte: Moritz Adams, Deutsch: Corinna Bosch, Französisch: Lea Krauß, Latein: Gustav Jänsch, Chemie: Guxuan Wang, Religion: Jacob Meisterling sowie Lea Krauß für die beste Prüfung, Kunst: Nell Struss, Dorothea Bach, Luisa Ella Backes, Informatik: Nils Grill und Jonas Breit, Sport: Luisa Ella Backes und Nick Bitner (Rosenboom-Plakette), Levin Radek und Luisa Ella Backes (Pierre de Coubertin-Medaille).
Innerhalb der Arbeitsgemeinschaft „Schulbühne“ haben sich Sophie Scherer, Sophie Stapel, Melanie Steinpreis und Zara Schüttler in besonderem Maß engagiert. In der Schülervertretung erbrachten Jan und Nick Bitner, Moritz Adams und Jacob Meisterling besondere Leistungen. Simon Biehl und Sophie Scherer wurden für ihre Einsatzbereitschaft im Schulsanitätsdienst ausgezeichnet. Lea Krauß und Michel Heimbrodt waren im Schulsportverein besonders aktiv.
Den Schulchor bereicherten Constance Alt, Michel Heimbrodt, Gustav Jänsch, Lea Krauß, Tessa Nikodemus, Elena Sencleer, Nick Bitner, Jacob Meisterling, Lennart Liebau, Sophie Scherer und Lennart Dhonau nicht nur mit ihrer Stimme, sie brachten sich auch auf andere Weise bemerkenswert ein.
Roswitha Kexel (Öffentlicher Anzeiger) Michael Schmitz


















