Exkursion zum Nürburgring
Im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema Raumplanung unternahm der Erdkunde Leistungskurs 12 am 11.12.2008 unter der Leitung von Herrn Neußner und Herrn Brenner eine Exkursion zum Nürburgring, um dort die Nachhaltigkeit eines solchen Großprojektes kritisch zu untersuchen. Vor Ort standen uns Herr Sander (Regionaler Fachberater Erdkunde) und Herr Brodrecht (Nürburgring GmbH) Rede und Antwort und führten durch die Programmpunkte. Die nachfolgenden Fotos dokumentieren den interessanten Verlauf des Tages.
Anders als bei einem erwarteten Vortrag wurden wir selbst gefordert - wie hier bei der Suche des Nürburgrings auf einer Satellitenbildaufnahme.
Wirklich zur Ruhe kamen wir nicht, da wir immer wieder mit kleineren Herausforderungen wie zum Beispiel dem „Einnorden“ einer Karte der Umgebung konfrontiert wurden.
Nach Abschluss einer gelungenen Präsentation über Nachhaltigkeit am Nürburgring tauschten sich die Betreuer über den weiteren Verlauf des Tages aus.
Anschließend genossen wir den Ausblick über den verschneiten Nürburgring von der hochgelegenen Aussichtsplattform des Gebäudes.
Unser Blick richtete sich auf die Start- / Zielgerade mit der sich in der Bauanfangsphase befindenden neuen Tribüne und dem neu entstehenden Vergnügungspark „Ringwerk“.
Zwischendurch erhielten wir kurze informative Vorträge
Nach „einem kleinen Imbiss vor Ort“ besichtigten wir mehrere Ausgleichsmaßnahmen, wie das Regenwasserauffangbecken als Ausgleichsmaßnahme für die hohe Flächenver-siegelung, wodurch viel Regenwasser nicht natürlich ins Erdreich versickern kann.
Nach einer kleinen Schneeballschlacht machten wir uns zu Fuß auf zur verlegten und dadurch entwerteten Quelle des Wirftbaches.
Auf dem Weg zum weiteren Verlauf des Wirftbaches stießen wir auf eine Stelle, an der vor einigen Jahren unerlaubt große Mengen Erde abgelagert wurden. Daher der Eindruck eines sehr geebneten Geländes.
Hier erfuhren wir zahlreiche Details zur Renaturierung des Bachbettes, die enorm wichtig für den weiteren Verlauf des Vorfluters bezüglich Hochwassers ist.
Diese Renaturierung ist hier gut zu erkennen an der breiten Schneise im Wald.
Der Erfolg ist sichtbar zu erkennen an der Zunahme der Pflanzen, die schon wieder den Bachlauf zieren.
Nun ging es ohne Rücksicht auf Verluste auf zum Highlight,
dem Turm der Hohen Acht, die mit 747m die höchste Erhebung der Eifel ist.
Während des immer steiler werdenden Aufstiegs bekamen wir Informationen zur geologischen Entstehung der Eifel.
Der Blick, bei gutem Wetter bis zum Kölner Dom möglich, reichte bei uns lediglich bis zum Nebenmann aufgrund starken Nebels.
Hier die Teilnehmer der Exkursion:
Simone Huth, Christopher Lee, Alexandra Schappert, Marc Heimann, Adrin Amin, Nadja Lorenz, Mark Krämers, Herr Brenner / Neußner, Herr Sander
Von Christopher Lee und Mark Krämers

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